Wo befindet sich die Ortaköy-Moschee?
Dieses Bauwerk, das offiziell Büyük Mecidiye Camii heißt, steht an einem der lebendigsten Plätze der Stadt. Die Ortaköy-Moschee thront auf einer kleinen Landzunge direkt am Bosporus-Ufer im Stadtteil Beşiktaş. Es wirkt fast so, als würde sie auf dem Wasser schweben. Die Lage im Viertel Ortaköy sorgt dafür, dass man den Besuch perfekt mit einem Spaziergang durch die engen, bunten Gassen verbinden kann.
Wann wurde die Ortaköy-Moschee erbaut?
Die heutige Struktur, die wir alle kennen, stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Bau wurde im Jahr 1853 begonnen und bereits 1854 abgeschlossen. Man merkt dem Gebäude an, dass es in einer Ära des Wandels entstand. Es war eine Zeit, in der das Osmanische Reich den Blick verstärkt nach Westen richtete, was sich in jedem Stein der Moschee Ortaköy widerspiegelt.
Wer hat die Ortaköy-Moschee erbaut?
Hinter diesem Meisterwerk steht Sultan Abdülmecid I., ein Herrscher mit einem ausgeprägten Sinn für Ästhetik. Er beauftragte die berühmte Architektenfamilie Balyan, genauer gesagt Nigoğos Balyan. Die Balyans waren damals die erste Adresse für kaiserliche Prachtbauten und haben dem Bosporus mit der Ortaköy-Moschee in Istanbul ihr vielleicht filigranstes Werk geschenkt.
Die architektonischen Merkmale der Ortaköy-Moschee
Vergessen Sie klobige Mauern – hier dominiert die Leichtigkeit. Die Architektur ist ein Paradebeispiel für den osmanischen Barock. Auffallend sind die riesigen Fenster, die so platziert wurden, dass das glitzernde Licht des Bosporus das Innere flutet. Die feinen Steinmetzarbeiten an der Fassade wirken fast wie Spitze. Drinnen findet man zudem beeindruckende Kalligrafien, die der Sultan höchstpersönlich angefertigt haben soll. Es ist diese Mischung aus kaiserlichem Anspruch und fast schon verspielter Eleganz, die das Gebäude so besonders macht.
Wie gelangt man zur Ortaköy-Moschee?
Der Weg dorthin ist Teil des Erlebnisses. Von Taksim oder Beşiktaş aus nimmt man am besten einen der Busse, die Richtung Küste fahren. Wer es entspannter mag, nutzt die Fähre bis Beşiktaş und läuft das restliche Stück am Wasser entlang. Da der Platz um die Moschee oft sehr belebt ist, empfiehlt es sich, die Anreise so zu planen, dass man noch Zeit für einen „Kumpir“ (die berühmte gefüllte Backkartoffel) am Ufer hat.
Die Geschichte der Ortaköy-Moschee
An diesem Platz stand schon früher eine Moschee, doch Brände und Erdbeben forderten ihren Tribut. Sultan Abdülmecid wollte etwas Beständiges, aber auch etwas Modernes schaffen. Die Geschichte der Ortaköy-Moschee ist eng mit der Modernisierung Istanbuls verknüpft. Sie überstand mehrere Restaurierungen, zuletzt eine umfassende Erneuerung vor einigen Jahren, damit die filigranen Minarette auch heute noch sicher in den Himmel ragen können.
Besucherinformationen zur Ortaköy-Moschee
Die gute Nachricht für alle Entdecker: Für den Eintritt in die Ortaköy Moschee ist es nicht nötig, zu zahlen, da sie ein aktives Gotteshaus ist. Man sollte lediglich die Gebetszeiten beachten, während derer Besichtigungen nicht möglich sind. Um die besten Ortaköy-Moschee-Fotos zu machen, lohnt sich der Besuch am späten Nachmittag oder zur blauen Stunde. Achten Sie auf angemessene Kleidung (Kopfbedeckung für Frauen und bedeckte Schultern/Beine), dann steht der Besichtigung nichts im Weg.
Nach so viel barocker Pracht und der Trubel am Ufer ist es Zeit, den Kopf ein wenig auszuschalten. Istanbul kann laut und fordernd sein, deshalb braucht man einen Ankerpunkt. Wer nach der Tour am Bosporus ein wirklich gutes Istanbul-Taksim-Hotel sucht, sollte bei uns im AKKA-Hotels vorbeischauen. Wir bieten Ihnen den nötigen Kontrast zum quirligen Treiben in Ortaköy: ein ruhiges Zimmer mitten im Zentrum, in dem man die Kamera beiseitelegen und die Füße hochlegen kann.
Schauen Sie nach Ihrem Tag zwischen Geschichte und Moderne einfach bei uns vorbei. Wir sorgen dafür, dass Sie sich nach der ganzen Lauferei wie zu Hause fühlen – ganz ohne Schnickschnack, dafür mit echter Gastfreundschaft.
Erkunden Sie die Ortaköy-Moschee in Istanbul
Es gibt kaum ein Motiv, das Istanbul so prägnant einfängt wie die Ortaköy-Moschee. Wenn man am Ufer steht und zussieht, wie die riesige Bosporus-Brücke im Hintergrund die Moderne markiert, während die Moschee im Vordergrund die Eleganz vergangener Zeiten bewahrt, versteht man den Zauber dieser Stadt. Wer nach beeindruckenden Bildern von der Ortaköy-Moschee sucht, findet genau diesen Kontrast – ein Zusammenspiel, das man einfach selbst erlebt haben muss.